Essen ist ein Grundbedürfnis. Es ist aber auch Lebensgrundlage, kultureller Ausdruck und einer der größten Treiber für Umweltbelastungen auf unserem Planeten.
Unsere Mission ist es, die Gesundheit der Menschen und des Planeten durch vollwertige und praktische Ernährung zu verbessern.
Bei Huel bedeutet das, Produkte zu entwickeln, bei denen Ernährung und Umweltschutz von Anfang an fest integriert sind.

Das globale Ernährungssystem ist für mehr als ein Viertel aller Treibhausgasemissionen weltweit verantwortlich (Crippa, M., Solazzo, E., Guizzardi, D. et al., 2021). Tierische Lebensmittel machen dabei mehr als die Hälfte dieser Emissionen aus, liefern aber gerade einmal 18 % der weltweiten Kalorienzufuhr (Poore & Nemecek, 2018). Der Wechsel zu einer pflanzlicheren Ernährung gilt als einer der effektivsten Wege, um diese Emissionen zu senken (Gibbs & Cappuccio, 2022).
Jedes Huel Produkt ist rein pflanzlich. Unsere Hauptzutaten – Erbsen, Hafer und Leinsamen – weisen im Allgemeinen eine deutlich geringere Umweltbelastung auf als tierische Alternativen (Poore & Nemecek, 2018).
Untersuchungen des WWF (One Planet Plate, 2021) zeigen: Um die ernährungsbedingten Emissionen auf dem 1,5-Grad-Pfad zu halten, dürfen Mittag- und Abendessen jeweils etwa 0,5 kg CO₂e und das Frühstück rund 0,4 kg CO₂e verursachen.
Diese Werte nutzen wir als Standard, an dem sich jede Huel Mahlzeit bei der Entwicklung messen lassen muss.

CO₂ ist nur ein Teil des Gesamtbildes. Die Umweltbelastung reicht weit über Emissionen hinaus und betrifft auch Landnutzung, Wasserverbrauch und Biodiversität.
Wir investieren in regenerative Landwirtschaft – sowohl durch gezielte Einkaufsentscheidungen als auch durch großflächige Feldversuche in Großbritannien und Kanada. Diese Versuche konzentrieren sich auf Bodengesundheit, Artenvielfalt und die Reduzierung von synthetischem Dünger. Sie helfen uns zu verstehen, was in großem Maßstab funktioniert und wie wir diese Praktiken im Laufe der Zeit auf einen größeren Teil unserer Zutatenbeschaffung übertragen können.
In Großbritannien beziehen wir unseren Hafer von der Gentle Farm, wo seit über einem Jahrzehnt bodenschonende Landwirtschaft und ein Fokus auf die Bodenbiologie praktiziert werden. Diese Erkenntnisse nutzen wir, um unseren Ansatz für andere Schlüsselzutaten weiterzuentwickeln.

Wir wollen ausschließlich mit Lieferanten zusammenarbeiten, die unsere ethischen Standards teilen. Wir bewerten die Risiken entlang unserer gesamten Wertschöpfungskette und überprüfen die Leistung unserer Lieferanten mithilfe anerkannter Tools wie dem Supplier Ethical Data Exchange (Sedex).
Lieferanten müssen ein unabhängig geprüftes ethisches Audit (SMETA oder gleichwertig) vorweisen und den Huel Supplier Code of Conduct einhalten. Wenn Lieferanten in Regionen mit höherem Risiko agieren oder mit kritischen Menschenrechtsfragen in Verbindung gebracht werden, intensivieren wir die Zusammenarbeit und arbeiten direkt mit ihnen an Verbesserungen. Unsere Schwerpunkte liegen hierbei auf fairen Löhnen, dem Verbot von Kinder- und Zwangsarbeit sowie sicheren Arbeitsbedingungen. Wir überwachen die Einhaltung durch regelmäßige Überprüfungen.
Bei Kakao gehen wir sogar noch einen Schritt weiter. Wir beziehen ihn über Tony’s Open Chain.

Netto-Null bedeutet, ein Gleichgewicht zwischen den in die Atmosphäre ausgestoßenen und den ihr entzogenen Treibhausgasen zu schaffen. Dieses Gleichgewicht weltweit bis 2050 zu erreichen, würde die menschengemachte Erderwärmung stoppen und dabei helfen, die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels zu vermeiden.
Wir messen unsere Scope-1-, 2- und 3-Emissionen jährlich sowohl auf Unternehmens- als auch auf Produktebene über die CO₂-Bilanzierungsplattform Altruistiq. Seit dem Geschäftsjahr 2022 sind unsere Emissionen langsamer gewachsen als unser Umsatz, wodurch wir unsere CO₂-Intensität von 0,33 auf 0,30 kg CO₂e pro Pfund Umsatz senken konnten.
Unsere Daten werden unabhängig von Bureau Veritas nach ISO 14064-3:2019 geprüft.
Die oben genannten Zahlen sind marktbasiert. Die vollständige Aufschlüsselung und Methodik findest du hier.

Unsere Verpackungen müssen mehrere Anforderungen gleichzeitig erfüllen: das Produkt schützen, die Qualität sichern, die Haltbarkeit verlängern sowie Materialverbrauch und CO₂-Ausstoß so gering wie möglich halten. Diese Ziele stehen manchmal im Widerspruch zueinander.
Unsere Flaschen bestehen zu 51 % aus recyceltem Kunststoff und sind recycelbar. Unsere Dosen bestehen zu 62 % aus recyceltem Aluminium und sind überall dort recycelbar, wo die entsprechenden Anlagen vorhanden sind.
Unsere Beutel sind leicht, enthalten mehrere Portionen und bieten ab Produktion eine Haltbarkeit von 12 Monaten. Aktuell sind sie noch nicht recycelbar. Wir wissen, dass wir hier Nachholbedarf haben, und arbeiten daran. Wir testen Lösungen, die die Recycelbarkeit verbessern, ohne Kompromisse bei der Haltbarkeit oder der Vermeidung von Lebensmittelabfällen einzugehen.

Wäre Lebensmittelverschwendung ein Land, wäre es der drittgrößte Verursacher von Treibhausgasen weltweit – direkt hinter China und den USA (Food Wastage Footprint: Impacts on Natural Resources, FAO, 2013).
Unsere Produkte sind so konzipiert, dass Lebensmittelverschwendung minimiert wird. Die Haltbarkeit ist lang: Huel Pulver ist ab Produktion ungeöffnet 12 Monate haltbar. Geöffnet und richtig gelagert hält es sich bis zu 6 Monate. Dank flexibler Portionsgrößen bereiten unsere Kunden immer nur genau das zu, was sie brauchen.
Einige unserer Zutaten sind Nebenerzeugnisse aus anderen Prozessen der Lebensmittelherstellung. Das Erbsenprotein fällt beispielsweise bei der Produktion von Glasnudeln (Vermicelli) an. So nutzen wir Ressourcen, die andernfalls weggeworfen würden.
Zusätzlich spenden wir Produkte an Lebensmitteltafeln, um Abfälle zu reduzieren und zu verhindern, dass genießbare Lebensmittel auf Deponien landen.

Im Jahr 2020 haben wir unser Community-Programm ins Leben gerufen und uns verpflichtet, 1 % unseres jährlichen Gewinns an Wohltätigkeitsorganisationen und Verbände zu spenden, die unsere Mission teilen. Zudem erhalten alle unsere Mitarbeitenden einen bezahlten Tag pro Jahr für ehrenamtliche Arbeit.
Wir arbeiten an jedem unserer Standorte mit festen Charity-Partnern zusammen: The Felix Project in London, City Harvest in New York, Lindengate in Buckinghamshire, MK Food Bank in Milton Keynes und Let's Feed Brum in Birmingham.
Darüber hinaus unterstützen wir GroceryAid, eine Organisation für Beschäftigte der Lebensmittelbranche, die in finanzielle Not geraten sind, und sponsern den Tring Rugby Club, um die Gemeinschaft rund um unseren Hauptsitz zu stärken.
International unterstützen wir das Project Trust der Elba Hope Foundation in Sierra Leone. Hier finanzieren wir Programme, die die Lebensgrundlage von Kakaobäuerinnen und -bauern verbessern und gleichzeitig den Schutz sowie die Regeneration der Wälder fördern.

In den Jahren 2025 und 2026 haben wir zwei umfassende Analysen durchgeführt. Ziel war es, die Themen zu identifizieren, die entlang unserer gesamten Wertschöpfungskette für die Menschen, den Planeten und unser Unternehmen am wichtigsten sind.
Unsere Wesentlichkeitsanalyse hat elf Schwerpunktthemen in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG) ermittelt. Dabei haben wir einen wirkungsorientierten Ansatz gewählt und Angestellte, Lieferanten, Kunden sowie Investoren einbezogen.
Diese Themen umfassen sowohl die positiven Auswirkungen, auf die wir stolz sind, als auch die negativen Effekte, die wir aktiv reduzieren.
Unsere Umweltbewertung hat die ökologischen Auswirkungen entlang unserer gesamten Wertschöpfungskette detailliert erfasst – von der Rohstoffbeschaffung bis zum Lebenszyklusende der Produkte. Hierfür nutzen wir anerkannte externe Frameworks wie das Science Based Targets Network (SBTN) und den WWF Risk Filter.
Jetzt zum Newsletter anmelden und 10 € Rabatt auf deine erste Bestellung ab 50 € sowie exklusive Angebote, Ernährungstips und mehr sichern.
Diese Website ist durch reCAPTCHA geschützt. Es gelten die Datenschutzerklärung und die Nutzungsbedingungen von Google. Du kannst dich jederzeit wieder abmelden. Huel Datenschutzerklärung.