Es ist okay, mal den Speiseplan umzuwerfen

Und so bringst du ihn wieder auf Kurs!

Viele von uns erleben manchmal große Veränderungen und versuchen trotzdem, weiterzumachen wie immer. Doch wenn uns das nicht gelingt, fühlen wir uns schlecht, weil wir zu wenig Sport treiben oder nicht jeden Tag drei Mahlzeiten zubereiten.

Aber eins solltest du wissen: Das ist völlig in Ordnung. Wenn es hilft, darfst du dir auch mal ein Eis zum Frühstück gönnen. Es ist okay, mal nicht laufen zu gehen, wenn du dir stattdessen deine Lieblingssendung ansehen möchtest. Und es ist in Ordnung, deine Erwartungen an dich selbst herunterzuschrauben, um eine schwierige Phase zu meistern.

Doch wenn du ein Tief hast, willst du es sicher auch irgendwann überwinden. Falls du versuchst, wieder in Schwung zu kommen, haben wir hier ein paar Ernährungstipps für dich. Am besten probierst du sie nicht alle auf einmal aus. Gehe Stück für Stück vor und sei bei den Schritten, für die du dich entscheidest, möglichst konsequent, um sie zur Gewohnheit zu entwickeln.

Schaffe Struktur

Iss jeden Tag zur gleichen Zeit, denn damit machst du dir die Chronobiologie zunutze. Klingt ziemlich hochtrabend, oder? Allerdings bedeutet das einfach, dass dein Körper seiner eigenen inneren Uhr folgt. Damit diese innere Uhr korrekt läuft, kannst du unter anderem deine Mahlzeiten jeden Tag etwa zur gleichen Zeit einnehmen. So behältst du wiederum andere Bereiche deines Lebens, wie etwa das Schlafen, leichter im Griff.

Alles in Maßen

In Maßen – das klingt nicht gerade nach Spaß, ist aber ein wichtiges Thema. Wenn du feststellst, dass du eine große Tüte Chips oder Süßigkeiten allein aufisst oder dir die Aufschrift „4 Portionen“ auf einem Gericht nur ein müdes Lächeln entlockt, gibt es eine einfache Lösung: Fülle deinen Teller oder deine Schüssel mit einer kleineren Portion. Dann musst du dir keine Gedanken darüber machen, wann du aufhören solltest zu essen. Wenn dein Teller leer ist, ist er leer. Da größere Verpackungen meist günstigere Portionen ergeben, solltest du versuchen, diese angemessen aufzuteilen. Was du gerade nicht brauchst, kannst du in einem luftdichten Behälter aufbewahren oder einfrieren.

Plane deine Mahlzeiten

Natürlich musst du dir nicht jeden Tag den Kopf zerbrechen, aber du kannst für Abwechslung sorgen, indem du dir vor dem Einkaufen ein paar Gerichte überlegst und Rezepte heraussuchst (gerne auch ganz einfache). Das kannst du allein tun oder mit anderen Personen in deinem Haushalt – oder du startest einen Videoanruf mit Freunden und ihr verabredet euch zum gemeinsamen Kochen! Schon indem du etwas kochst, statt dir ein Fertiggericht zu holen, wirst du wahrscheinlich deutlich gesünder essen. Und ansonsten gibt es natürlich immer noch Huel.

Führe ein Ernährungstagebuch

Darin solltest du besonders Snacks festhalten, denn wenn du zu Hause bist, naschst du bestimmt auch öfter. Falls du das Snacken reduzieren möchtest, kannst du nährstoffreichere Optionen wie Trockenfrüchte oder Nüsse ausprobieren, die nicht nur leere Kalorien enthalten. Ein Ernährungstagebuch kann dir dabei helfen und dich außerdem auf unbewusstes Essverhalten aufmerksam machen.

Schnelle Abhilfe

Du brauchst nicht unbedingt Trostessen, damit es dir besser geht. In schwierigen Zeiten greifen wir oft auf bestimmte Lebensmittel zurück, die unsere Laune heben – am liebsten solche mit viel Zucker, Fett und Salz. Ab und an ist das auch kein Problem, aber wir bekämpfen damit nur die Symptome und nicht die Ursache. Wenn du die Möglichkeit hast, versuche es doch mal mit Sport (Spaziergänge inbegriffen) oder beschäftige dich mit etwas anderem, das dir Spaß macht.

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