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Wie Huel und die Huel Zutaten hergestellt werden

Haferpulver
Erbsenproteinisolat
Brauner Reisprotein
Leinsamenpulver
MKT Pulver
Sonnenblumenpulver
Vitamin-Mineralien-Mischung
Vanillearoma
Verdickungsmittel- und Stabilisierer
Süßungsmittel
Mixen und Verpacken

Inhalt

Dieser Artikel erklärt, was wirklich in Huel hineinkommt (basierend auf dem europäischen Huel v.2.3) und beleuchtet jede Zutat sowie den Herstellungsprozess von Huel. Mehr über das Nährstoffprofil von Huel findest du hier. Huel wird aus sechs Hauptzutaten hergestellt, plus einer abgestimmten Mikronährstoffmischung, um die optimale Menge aller essenziellen Nährstoffe, vorteilhafter nicht-essenzieller Nährstoffe und zusätzlicher Phytonährstoffe bereitzustellen und somit gesundheitsfördernd und krankheitsvorbeugend zu wirken. Alle Zutaten sind als halal und koscher anerkannt.

Jede rohe Zutat muss einen gewissen Grad an Verarbeitung durchlaufen, um Qualität und Konstanz zu garantieren, damit die Nährstoffe in Huel gut genutzt werden können. Mehr über die Verarbeitung von Lebensmitteln findest du in unserem Artikel Lebensmittelverarbeitung und gute Ernährung.


Haferpulver

Hafer (Avena sativa) ist ein einzigartig nahrhaftes Lebensmittel mit einem exzellenten Nährstoffprofil und enthält viele lösliche Ballaststoffe. Leider ist der Haferkern größtenteils unverdaulich und muss gemahlen werden, damit sich die Nährstoff-Vorteile voll entfalten können. Ohne das Mahlen würde die Schale den Verdauungstrakt durchlaufen, ohne irgendwelche Nährstoffe abzugeben (1). 

Der Hafer in Huel wird zu einem feinen Pulver gemahlen. Alle Nährstoffe von rohem Hafer bleiben beim Mahlprozess enthalten, welcher aus zahlreichen Schritten besteht. Der wichtigste Prozess ist das Schälen, um den verdaulichen Schrot (den geschälten Kern) freizugeben. Die Kleie wird entfernt und der Hafer wird hitzebehandelt. Da die Kleie den größten Fettanteil enthält, ist dies nötig, um den Hafer zu stabilisieren, Ranzigkeit und Nährstoffzerfall bei der Lagerung vorzubeugen.

Der Schrot wird mit Stahlklingen geschnitten, um eine konstante Flockengröße sicherzustellen, dann gerollt und zu feinem Hafermehl gemahlen und gerieben. Der Prozess endet mit dem Sieben des Mehls durch ein 0,5mm Sieb für konstanten Geschmack, Verdaulichkeit und visuelle Attraktivität.

Der in Huel verwendete Hafer wird in Großbritannien angebaut und verarbeitet, wo die Anbaubedingungen ideal für hochwertigen Hafer sind.

Darstellung 1 Flussdiagramm zur Haferverarbeitung für Huel 

Erbsenproteinisolat

Erbsenprotein ist eines der beliebtesten, veganen Proteine, die es gibt und dank seiner geschmeidigen Konsistenz wird es immer beliebter. Es ist fettarm, proteinreich und hat außerdem nur sehr schwache Allergen-Eigenschaften, ist vielseitig und beeinflusst die Umwelt im Vergleich mit tierischen oder anderen, pflanzlichen Proteinquellen kaum (2).

Proteinisolate sind stärker verarbeitet als Proteinkonzentrate. Dieser Prozess erzielt einen höheren Proteingehalt. Das Erbsenproteinisolat in Huel enthält einen Proteingehalt von über 80%.

Zunächst werden die Erbsen (Pisum sativum) geerntet, dann durchgesiebt und geschält. Dadurch entfällt die Faserkomponente, übrig bleibt ein flüssiges Stärke-Protein-Gemisch. Da das Gewicht von Stärke und Protein unterschiedlich ist, setzt sich die Stärke am unteren Teil des Sediments ab, das Protein oben. Nach der Trennung der Sedimente enthält die Proteinflüssigkeit immer noch Reste von Fasern und Stärke, also sind weitere Separationsschritte notwendig, um reines Protein zu erhalten. Dazu gehören Zentrifugieren, weiteres Filtern und Ionenaustauschchromatographie. Dann wird geprüft, ob das Erbsenprotein unseren Anforderungen entspricht, es wird passiert, eingetütet und zur Huel Produktionsanlage geschickt.

Das Erbsenprotein in Huel kommt aus China und wird dem Huel Mischwerk geliefert.

Darstellung 2 Flussdiagramm zur Herstellung von Huels Erbsenproteinisolat

Brauner Reisprotein

Brauner Reis- (Oryza sativa) Protein ist ebenfalls eine geeignete Proteinquelle für Veganer und Personen mit Lactose-Allergien. Ähnlich wie Erbsenprotein, hat auch brauner Reisprotein eine hohe Proteinkomposition, die als weitaus nachhaltiger und umweltfreundlicher angesehen wird, als tierische Proteine.

Das brauner Reisprotein in Huel wird sorgfältig verarbeitet, um die vorteilhaften Proteine unbeschadet zu extrahieren. Die Hauptquelle des Proteins findet man in Reiskorn und Reiskleie. Um das Protein zu extrahieren, wird der Reis gewogen und berechnet. So wird sichergestellt, dass die nötige Menge Protein extrahiert wird. Der Reis wird deionisiert, wodurch unerwünschte, metallische Verbindungen entfernt werden. Nun wird der Reis gerieben und durch Hydrolyse verflüssigt, um die stärkehaltigen Kohlenhydrate in einfache Zuckerkomponenten umzuwandeln (auch Saccharifizierung genannt). Die Umwandlung von Stärke in einfachen Zucker wird durch natürlich vorkommende Enzyme ausgelöst, die bei Erhitzung extrem stabil sind, was sich bei der Separation des Reisproteins als besonders effektiv erweist. Sind die Komponenten getrennt, wird das Proteinsediment mithilfe von Filtration extrahiert und durch Ionenaustauschchromatographie sterilisiert. Nun muss das Pulver lediglich dehydriert und das Reisproteinkonzentrat verpackt werden, bevor es zum Huel Mischwerk versendet wird.

Huel verwendet brauner Reisprotein ohne Gentechnik, mit Ursprung aus China.

Darstellung 3 Flussdiagramm zur Herstellung von Huels braunem Reisprotein

Die in Huel verarbeitete Kombination von Reisproteinkonzentrat und Erbsenproteinisolat ist ideal – Reisprotein enthält große Mengen der Aminosäuren Cystein und Methionin, Erbsenprotein jedoch nicht. Erbsenprotein hingegen enthält, im Gegensatz zu Reisprotein, die Aminosäure Lysin. Diese Kombination ist die perfekte Verschmelzung pflanzlicher Proteinquellen, mit dem gleichen Aminosäurenprofil wie Milchproteine, allerdings ohne die entsprechenden Allergene.

Leinsamenpulver

Die Leinsamen- (Linum usitatissimum) Produktion kann bis auf die alten Ägypter zurückverfolgt werden, die Leinsamen zur Ölgewinnung und die Fasern zur Stoffproduktion nutzten (3). Leinsamen (auch: Flachs) gibt es in zwei Variationen: braunen und goldenen Flachs.

Leinsamen sind eine beliebte Quelle für mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäuren, Ballaststoffen und Protein sowie verschiedene Vitamine und Mineralstoffe. Der in Huel verwendete braune Flachs wird zur Vermeidung von Klümpchenbildung und einer besseren Mischbarkeit fein gemahlen - für leichteren und größeren Genuss. Der Prozess fördert außerdem die Bioverfügbarkeit der Nährstoffe.

Das Mahlen der Leinsamen ist eine simple, mehrstufige Verarbeitungstechnik, die mit Reinigung und Sieben beginnt, um jegliche Kontaminierung im Endprodukt auszuschließen. Die kompletten Leinsamen werden bei Zimmertemperatur gemahlen. Das kalte Mahlen wird bevorzugt, da so Nährstoffzerfall sowie Hitzeschäden vermieden werden. Beim kalten Mahlen bleiben alle Nährstoffe und Vorteile enthalten, für die die Leinsamen bekannt sind. Die Mahldauer wird, je nach gewünschter Textur, angepasst. Nach der Qualitätskontrolle werden die grob geschnittenen Samen weiter gemahlen und fein gesiebt. So entsteht eine feine Körnung mit gelb-brauner Farbe und leicht nussigem Geschmack.


Darstellung 4 Flussdiagramm zur Herstellung der Leinsamen in Huel

Die braunen Leinsamen in Huel sind frei von Gentechnik, stammen aus Kanada – dem größten Leinsamen-Produzenten der Welt.

MKT Pulver

Mittelkettige Triglyceride (MKTs) sind eine Art gesättigter Fettsäuren, ähnlich metabolisiert wie kalorienreiche Kohlenhydrate. MKTs haben den Vorteil, dass sie schneller verdaut und verwertet werden können, als langkettige Triglyceride (LKTs), sodass sie als nutzbare Energiequelle dienen, statt als Fett gespeichert zu werden. Kokosnussöl ist eine der wenigen natürlichen MKT-Quellen, denen eine Reihe von gesundheitlichen Vorteilen im metabolischen sowie physischen Bereich zugesprochen wird. Weitere Informationen über Lebensmittelfette sind unter Gute Fette, schlechte Fette und and Vorteile von mittelkettigen Triglyceriden (MKTs) zu finden.

Die MKTs in Huel Pulver stammen von Kokosnussöl. Ein „Sprühtrocknung“ genannter Prozess (auch: Einkapselung) macht Pulver aus dem flüssigen Öl. Die Sprühtrocknung bewahrt alle Nährstoffeigenschaften des Öls sowie sein Aroma, während sie die Vielseitigkeit und Haltbarkeit erhöht. Der Prozess beginnt mit dem Mischen, Auflösen  und der Homogenisierung der MKTs und einer Maltrodextrin-Trägerlösung, um eine Suspensionslösung herzustellen. Maltrodextrin-Träger sind in der Lebensmittelproduktion weit verbreitet und erzeugen eine Schicht, um die Eigenschaften der MKTs einzukapseln.

Die Lösung wird dann atomisiert, um einen feinen Staub zu erzeugen, der die Trocknung unterstützt und eine gleichmäßige Partikelgröße sicherstellt. Nun kommen die Partikel in die Trockenkammer und werden mit Siliziumoxid (SiO) vermischt. Heiße Luft entzieht die Feuchtigkeit, zurück bleibt eingekapseltes MKT. Das Siliziumoxid dient als Rieselhilfsmittel. Das Pulver wird sorgfältig durchgesiebt und verpackt, bereit für Huel.

Die Pulverform erhöht die Haltbarkeit der MKTs, ohne die Nährstoffeigenschaften zu beeinflussen. MKT-Pulver in Huel liefert eine Reihe Ernährungsvorteile und einen vollmundigen, cremigen Geschmack. Untersuchungen zeigen, dass die Vorteile von MKTs in Pulverform und Öl identisch sind, lediglich die Darreichungsform unterscheidet sich (4).

Das MKT-Öl in Huel kommt aus China und wird Huel aus Großbritannien angeliefert.

Sonnenblumenpulver

Sonnenblumenöl wird aus Sonnenblumenkernen gewonnen, dann gefiltert, sprüh-getrocknet und eingekapselt – ähnlich dem Prozess beim MKT-Pulver. Die Einkapselung des Sonnenblumenöls ist besonders vorteilhaft, da es den Sauerstoffzerfall verhindert, der bei flüssigen Ölen mit hohem Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren üblich ist, welche leicht ranzig werden.

Die Effektivität der Sprühtrocknung wird in einer Vielzahl von Studien hervorgehoben, die bestätigen, dass der Prozess frei von ungünstigen, chemischen Reaktionen und eine effektive Methode zur Konservierung der Nährstoffeigenschaften ist, während gleichzeitig die Lipidperoxidation (5) minimiert wird. Geschmack, Aroma (6) sowie das Nährstoffprofil wird hierbei bewahrt (7).

Das Sonnenblumenöl wird in Indien gewonnen und in Großbritannien verarbeitet und verpackt. Die Pulverisierung von MKT und Sonnenblumenöl sorgt für leichteren Genuss, Transport und Lagerung.

Darstellung 5 – Flussdiagramm zum Sprühtrocknungsprozess zur Pulverisierung und Einkapselung von Huels Kokosnuss-MKT und Sonnenblumenöl

Vitamin-Mineralien-Mischung

Neben den sechs Hauptzutaten enthält Huel eine einzigartige Mikronährstoff-Mischung, die die zusätzlichen Vitamine und Mineralstoffe sowie Phytonährstoffe  enthält, um den Nutrient Reference Values (NRVs) zu entsprechen, bzw. sie oft zu übersteigen.

Die Vitamin-Mineralien-Mischung in Huel Pulver (EU Fomel v2.3) liegt auf einem Kokosnussmehl-Träger. Weitere Infos über die Herkunft aller in Huel verwendeten Vitamine, Mineralstoffe und Phytonährstoffe gibt es in unserem Artikel Über die Vitamine & Mineralien in Huel-Produkten

Vanillearoma

Vanillearoma wird (außer in Huel Pulver ohne Geschmackszusatz & Ungesüßt) für einen cremigen Vanillegeschmack hinzugegeben. Mit dem Vanillearoma kann Huel „ohne alles“ verzehrt werden, es kann aber auch als Basis für weitere Zutaten dienen (wie die Huel Geschmackspulver), je nach persönlichem Geschmack.

Das Aroma in Huel Vanille (glutenfrei und nicht-glutenfrei erhältlich) wird mit einem Pulveraroma hergestellt, das aus essenziellen Ölen und Vanilleextrakt gewonnen wird. Das Aroma wird verfestigt, um Geschmack und Aroma vor Zerfall zu bewahren. Es wird von europäischen Lieferanten gewonnen, die die Anforderungen für rohes Material des Rapid Alert System for Food and Feed Safety (RASFF) erfüllen und keine gentechnisch veränderten Zutaten verwenden. RASFF ermöglicht einen schnellen Informationsaustausch zwischen EU-Nationen und dem europäischen Ausschuss, um vor gefährlichen Produkten zu warnen, die ein Gesundheits- und Sicherheitsrisiko für Konsumenten darstellen können (8).

Das Vanillearoma in Huel Original Geschmackspulver (glutenfrei und nicht-glutenfrei erhältlich) ist eine Mischung aus natürlichem Vanilleextrakt und künstlichen Vanillearomen. Eingekapselt wird das Aroma auf einem Träger aus Maltodextrin und Gummi arabicum, um Geschmacks- und Aromazerfall zu vermeiden.

Verdickungsmittel und Stabilisierer

Huel verwendet eine Gummimischung aus Xanthan und Guarkernmehl, beides häufig eingesetzte, natürliche Verdickungsmittel und Stabilisierer. Xanthangummi ist eine natürliche Zutat, die in vielen Lebensmitteln zu finden ist, wie Salatdressings, Joghurts und Getränke. In den meisten Fällen, ebenso bei Huel, wird es als Verdickungsmittel für die Cremigkeit verwendet sowie als Stabilisierer (oder Bindemittel), der die Zutaten zusammenhält. Xanthangummi ist eine natürlich vorkommende, lösliche Faser, die durch aerobe Fermentation von Xanthomonas campestris mit Sucrose, Glucose und Lactose aus Seegras und Mais entsteht. Nach der Fermentation wird die Lösung sterilisiert und zentrifugiert, um das Sediment zu extrahieren. Das Sediment wird mehrfach gefiltert und dann dehydriert. Das dehydrierte Sediment wird nun zu einem feinen, weißen Pulver gerieben, bereit für die Verwendung in Huel.

Mit Wasser vermischt, verwandelt sich Xanthangummi vom Pulver in eine weiche, gelartige, formbare Masse.

Darstellung 6 – Flussdiagramm zur Demonstration der Fermentation von Kohlenhydraten bei der Herstellung von Xanthangummi vor der Verwendung in Huel

Das natürliche Verdickungs- und Bindemittel Guarkernmehl wird ebenfalls in Huel verwendet. Guarkernmehl ist ein Polysaccharid, welches aus der Guarbohne hergestellt wird. Der Prozess ist ganz simpel: Guarbohnen werden geerntet, getrocknet und geschält, bevor sie gemahlen und getrocknet ein weißes Pulver ergeben.

Darstellung 7 – Flussdiagramm zur Demonstration des Herstellungsprozesses von Guarkernmehl aus Guarbohnen, vor der Verwendung in Huel.

Xanthangummi und Guarkernmehl sind jeweils für sich sehr effektive Verdickungsmittel und Stabilisierer. Gemischt jedoch arbeiten die einzelnen Eigenschaften zusammen und ergeben eine höchst luxuriöse, cremige Textur, die sowohl bei hohen als auch bei niedrigen Temperaturen stabil bleibt, ebenso bei variierenden pH-Werten. Zusätzlich binden sie in der Mischung Wassermoleküle. So entsteht eine Emulgierung, die die Zutaten davon abhält, sich zu trennen. Dank ihrer Zusammenarbeit sind nur kleine Mengen nötig, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen.

Xanthangummi und Guarkernmehl kommen beide aus Indien, Bangladesch und Pakistan, sind frei von Gentechnik.

Süßungsmittel

Das Süßungsmittel in Huel ist Sucralose. Sucralose wird aus Sucrose (Rohrzucker) hergestellt, das Ergebnis ist jedoch ein völlig anderes Produkt. Mehr Informationen über Sucralose gibt es hier

Zur Herstellung von Sucralose wird Sucrose einer herkömmlichen chemischen Reaktion unterzogen, welche auch für Trinkwasser verwendet wird. Die atomaren Bindungen im Wandlungsprozess verhindern, dass die Sucralose im Körper zur Energiegewinnung gespalten wird, somit ist Sucralose beinahe kalorienfrei. Sucralose ist bei Erhitzung und unter verschiedenen pH-Werten stabil und daher eine sehr vielseitige Zutat. In der EU ist Sucralose auch als E955 bekannt und weist ein ausgezeichnetes Sicherheitsprofil auf. Dank der hohen Süße ist im Vergleich zu Rohrzucker nur eine kleine Menge Sucralose nötig.

Mixen und Packen

Sobald alle Zutaten gemahlen, extrahiert, eingekapselt, getrocknet und pulverisiert sind, werden sie an Huels Mischdepot in Devon, Großbritannien, verschickt. Hier werden die Zutaten erneut sorgfältig gesiebt und nach Huels hohen Qualitätsstandards geprüft. Erst dann werden sie für die Mischung ganz genau berechnet.

Es versteht sich von selbst, dass Huels Pulverzutaten sorgfältig gemischt werden, um sicherzustellen, dass sich alle Partikel trennen und gleichmäßig verteilen. Geschmack, Süße und Mikronährstoffe müssen gleich verteilt sein. Wir nutzen eine Trockenmisch-Methode, die als goldener Standard angesehen wird, da die Nährstoffprofile der Zutaten erhalten bleiben und eine hohe Qualität sichergestellt ist. Die rohen Zutaten werden gewogen und dann in einem Mixer vermischt, wodurch ein gleichmäßiges homogenes Pulver entsteht.

Dann durchläuft das Pulver ein letztes Sieb sowie einen Metalldetektor, bevor es in Huels bekannte, weiße Beutel gefüllt wird. Es folgen weitere Tests, als „kritische Kontrollpunkte“ (CCP) bekannt. Das Ziel von CCPs ist die Identifizierung und Kontrolle potenzieller Probleme, bevor sie auftreten, um Qualität und Sicherheit zu gewährleisten.

Die fertige Formel muss in jeder Charge konstant eingehalten werden. Geschmackstests und Qualitätskontroll-Bewertungen finden noch vor dem Verpacken statt, um Huels hohe Standards einzuhalten. Sobald alle Tests bestanden und die Qualitätsanforderungen erfüllt sind, werden die Chargen zur Nachverfolgung kodiert. Die Huel Beutel kommen nun in Kartons, dann auf Paletten und sind bereit für den Versand zum Huel Abwicklungszentrum.

ROT: Mischen
BLAU: Geschmackskontrollen
GRÜN: Verpacken
SCHWARZ: Fertiges Produkt

Darstellung 8 – Flussdiagramm zum Prozess des Mischens und Verpackens von Huel Pulver

Referenzen

  1. Decker EA, et al. Processing of oats and the impact of processing operations on nutrition and health benefits. BJN. 2014; 112(S2): S58-64.
  2. Pimentel D & Pimentel M. Sustainability of meat-based and plant-based diets and the environment. Am J Clin Nutr. 2003; 73(S3): S660-3.
  3. Bakry A, et al. Microencapsulation of Oils: A Comprehensive Review of Benefits, Techniques, and Applications. Comp Rev Food Sci & Food Safety. 2015; 15(1):143-82.
  4. Muir A & Westcott N. Flax. London: CRC Press. 2003.
  5. Carneiro H, et al. Encapsulation efficiency and oxidative stability of flaxseed oil microencapsulated by spray drying using different combinations of wall materials. J Food Eng. 2013; 115(4): 443-51.
  6. Jafari S, et al. Encapsulation Efficiency of Food Flavours and Oils during Spray Drying. Drying Tech. 2008; 26(7): 816-35.
  7. Murugesan R & Orsat V. Spray Drying for the Production of Nutraceutical Ingredients — A Review. Food & Bioprocess Tech. 2011; 5(1): 3-14.
  8. European Commission (2018). Rapid Alert System for dangerous non-food products - European Commission. Ec.europa.eu. Available at: https://ec.europa.eu/consumers/consumers_safety/safety_products/rapex/alerts/repository/content/pages/rapex/index_en.htm [Accessed 26 Jan 2018].

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