Huel

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Nährwert­informationen und Zutaten

Auf dieser Seite findest du folgende Inhalte:
  1. Vollständiges Nährwertprofil und Zutatenliste von Huel
  2. Die Huel Formel erklärt
    1. Der 37:30:30:3 Makro-Split
    2. Kohlenhydrate: Feingemahlene Haferflocken und mehr
    3. Fettsäuren: Leinsamen, Sonnenblumenkerne und Kokosnuss
    4. Warum Huel reich an Protein (Eiweiß) ist
    5. Vitamine und Mineralstoffe in Huel
    6. Huel ist reich an Ballaststoffen
    7. Sekundäre Pflanzenstoffe in Huel
  3. Aminosäurenprofil von Huel
  4. Weitere Anmerkungen zum Nährwert
    1. Mangan in Huel
    2. Huel und FODMAP
  5. Warnhinweise und Informationen für Allergiker
  6. Weiterführende Literatur und Links

Vollständiges Nährwertprofil und Zutatenliste von Huel

Nährwertinformationen für Huel Vanille v2.2:

 

Nährwertinformationen für Huel Ohne Geschmackszusatz & Ungesüßt v2.2:

 

Nährwertinformationen für Huel (Glutenfrei) Vanille v2.2:

 

Nährwertinformationen für Huel (Glutenfrei) Ohne Geschmackszusatz & Ungesüßt v2.2:

 

Die Huel Formel erklärt

Diese Erklärung stammt von James Collier B.Sc., RNutr, dem registrierten Ernährungsberater, der die Huel Formel entwickelt hat. James vefügt über mehr als 25 Jahre Arbeitserfahrung in den Bereichen Ernährungs- und Diätlehre. Zudem hat er sein Studium in Ernährungs- und Diätwissenschaften mit Auszeichnung absolviert. In seinem Beruf hat er mit Menschen mit den verschiedensten Erkrankungen und Lebensmittelintoleranzen gearbeitet.

Huel ist mehr als nur eine vollwertige Ernährung. Es versorgt dich nicht nur mit einem ausgewogenen Mix an Makronährstoffen sowie mindestens 100% der von der EU empfohlenen Tagesmenge aller notwendigen Vitamine und Mineralstoffe, sondern dient auch als langanhaltende Energiequelle und hat eine Reihe weiterer Vorteile. Nachfolgend erkläre ich, warum Huel eine optimale Ernährung bietet...

Der 37:30:30:3 Makro-Split

Die Makronährstoffe, die unser Körper mit der Nahrung aufnimmt, sind Protein (Eiweiß), Fett, Kohlenhydrate und Ballaststoffe. Huel enthält diese im Verhältnis zu 37:30:30:3; das heißt 37% der Energie stammt aus Kohlenhydraten, 30% aus Fett, 30% aus Protein und 3% aus Ballaststoffen.

Aminosäuren sind die grundlegenden Bauteile des Protein. Einige Aminosäuren sind lebenswichtig, andere sind einfach wichtig für eine gute Gesundheit – unsere tägliche Ernährung sollte daher eine signifikante Menge an Proteinen enthalten. Es gibt ebenfalls Fettsäuren, die lebenswichtig oder einfach sehr gesund sind: Daher ist es auch wichtig, Fette zu sich zu nehmen. Kohlenhydrate hingegen sind per se nicht notwendig, sie tragen jedoch bedeutend zur Erhaltung eines gleichmäßigen Energielevels bei.

Wir haben Huel so konzipiert, dass das Makronährstoffverhältnis im Rahmen der Richtlinien für eine gesunde Ernährung liegt. Gleichzeitig sichert dieses Verhältnis, dass der Körper optimal und nachhaltig mit Energie versorgt wird.

Feingemahlene Haferflocken als Lieferant für Kohlenhydrate und mehr

Die Kohlenhydrate in Huel stammen zum größten Teil von ultra-feingemahlenen Haferflocken. Haferflocken ist ein niedriger glykämischer Index nachgewiesen worden: Der Glykämische Index bezieht sich darauf, wie schnell und wie hoch der Blutzuckerspiegel (und somit das Energielevel) ansteigt, nachdem wir eine Kohlenhydratquelle zu uns genommen haben. Die Haferflocken in Huel vermischen sich leicht mit den anderen Zutaten und helfen dabei, das Energielevel nachhaltig bis zur nächsten Mahlzeit aufrechtzuerhalten. Viele der Formeln, die für Sportnahrung oder für Lebensmittel zur Gewichtsreduzierung verwendet werden, sehen hingegen Maltodextrin als Haupt-Kohlenhydratquelle vor. Maltodextrin ist ebenfalls einfach zu vermischen und zudem billig, weshalb es durchaus Gründe für seine Nutzung gibt. Bei Maltodextrin handelt es sich zwar um ein ‘komplexes’ Kohlenhydrat, allerdings wird ihm ein hoher glykämischer Index zugeschrieben. Daher führt die Anwendung solcher Formeln in Lebensmitteln dazu, dass einem vorläufigen Energiehoch bald ein Energieeinbruch folgt. Zudem handelt es sich bei Maltodextrin um ein synthetisches Kohlenhydrat, das außer den Kohlenhydraten nichts weiter enthält. Haferflocken sind hingegen natürlich und bieten so viel mehr als nur Kohlenhydrate: viele Vitamine, Mineralstoffe, Antioxidantien und sekundäre Pflanzenstoffe. Überhaupt ist das Haferflockenpulver in Huel einer der Hauptgründe, warum Huel vielen anderen Nahrungsmitteln überlegen ist.

Fettsäuren: Leinsamen, Sonnenblumenkerne und Kokosnuss

Die in Huel enthaltenen Fette liefern rund 30% seiner Gesamtenergie und stammen unter anderem aus Leinsamen und Sonnenblumenkernen, was sicherstellt, dass Huel essentielle Fettsäuren in optimalen Mengen enthält. Aus guten Gründen enthält es zudem Fette der Kokosnuss. Diese sind bekannt als sogenannte mittelkettige Triglyzeride (MCTs) und haben eine Gemeinsamkeit mit Kohlenhydraten, indem sie besonders energiereich sind und diese Energie dem Organismus zur Verfügung stellen. MCTs haben eine weitere wertvolle Eigenschaft: Sie sind nicht oxidierungsanfällig und tendieren nicht dazu, ranzig zu werden. Das hat den klaren Vorteil, dass sie nicht zur Entstehung von Ablagerungen in den Blutgefäßen beitragen. Letztere erhöhen das Risiko von Herz-Kreislauf-Krankheiten. Kurz gesagt bedeutet dies: MCTs aus der Kokosnuss sind eine gesunde und effiziente Energiequelle.

Es gibt zwei absolut essentielle Fettsäuren, die der Mensch benötigt: Linolsäure (eine Omega-6-Fettsäure) und Alpha-Linolensäure (eine Omega-3-Fettsäure). Mit unserer Mischung aus Leinsamenpulver und Sonnenblumenkernpulver gewährleisten wir, dass Huel ausreichende Mengen an diesen beiden essentiellen Fettsäuren sowie auch weiterer Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren enthält. Darüberhinaus liefern diese natürlichen Zutaten Antioxidantien und weitere Vitamine und Mineralstoffe, wodurch die Produktion von freien Radikalen minimiert wird. Freie Radikale können eine Rolle bei der Entstehung von Krebs und Herz-Kreislauf-Krankheiten spielen und den Alterungsprozess beschleunigen. Das Ziel sollte daher sein, ihre Entstehung auf ein Minimum zu beschränken. Antioxidantien kommen dieser Aufgabe nach.

Warum Huel reich an Protein (Eiweiß) ist

Die von der EU empfohlene Tageszufuhr an Protein liegt bei ca. 50g pro Tag, was jedoch nur unseren grundlegenden Bedarf deckt und ein mangel an Proteinen verhindert. Die moderne westliche Ernährungsweise liefert hingegen in der Regel deutlich mehr Protein. Daran hält sich auch Huel. Alle essentiellen Aminosäuren sind in adäquaten Mengen in Huel enthalten. Diese stammen hauptsächlich aus dem darin enthaltenen Erbsenprotein, Reisprotein und Haferflockenpulver. Angenommen du nimmst täglich 2.000 Kalorien mit Huel zu dir, dann führst du deinem Körper 148g Protein zu. Dies liefert eine geeignete Menge, um dazu beizutragen, deinen Körper bei bester Gesundheit zu halten. Hinzu kommt, dass Proteine sättigender als andere Makronährstoffe sind. Und letztlich wollen wir ja auch, dass Huel ungewollten Hungerattacken zuvorkommt.

Vitamine und Mineralstoffe in Huel

Eine große Menge der Vitamine und Nährstoffe – auch bekannt als Mikronährstoffe – in Huel kommen aus natürlichen Zutaten. Um jedoch dem modernen westlichen Lebensstil gerecht zu werden, haben wir unserer Rezeptur zusätzlich eine einzigartige Vitamin- und Mineralstoffmischung beigefügt. Damit deckt Huel – in einigen Fällen – mehr als 100% der empfohlenen Tageszufuhr. Beispielsweise gibt es weiterverbreitet Hinweise darauf, dass die empfohlene Tageszufuhr an Vitamin C zu niedrig angesetzt ist. Daher haben wir dies in der Huel Formel berücksichtigt. Eine hohe Vitamin-C-Zufuhr ist u.a. förderlich für ein gesundes Immunsystem und gesunde Haut.

Die empfohlene Tageszufuhr an Kalzium ist in der EU niedriger als in den USA (800mg im Vergleich zu 1.000mg). Wir meinen, dass die in den USA empfohlene Menge adäquat ist, um Osteoporose effektiv vorzubeugen. Einige Spurenelemente werden beim Verzehr von Huel in höherer Menge als der empfohlenen Tagesmenge aufgenommen. Dies liegt einfach daran, dass unser Körper davon nur winzige Mengen benötigt; die natürlichen Zutaten in Huel stellen jedoch bereits eine sehr reichhaltige Quelle besagter Nährstoffe dar.

Cholin ist ein bedingt essentielles B-Vitamin und obwohl – genau genommen – unser Körper dieses selbst synthetisieren kann, ist es effizienter, Cholin mit der Nahrung aufzunehmen. Besonders wichtig ist Cholin für Frauen nach den Wechseljahren.

Es gab einige Bedenken bezüglich Phytinsäure, einer natürlich vorkommenden Substanz in einigen Getreidesorten, inklusive Hafer. Phytinsäure ist imstande, einige Mineralstoffe zu binden, sodass diese in dem Fall eine niedrigere Bioverfügbarkeit aufweisen. Da Haferflockenpulver ein fundamentaler Bestandteil von Huel ist, haben wir dafür gesorgt, dass einige Mineralstoffe, z.B. Eisen, in Huel in höheren Mengen als der empfohlenen Tagesmenge vorkommen. So beugen wir möglichen Problemen durch die bindende Eigenschaft von Phytinsäure vor.

Huel ist reich an Ballaststoffen

Huel enthält pro Tagesportion 118% der empfohlenen Tagesmenge an Ballaststoffen, und zwar sowohl in Form von löslichen als auch in Form von unlöslichen Ballaststoffen. Sie sind in den natürlichen Zutaten in Huel enthalten, vor allem in den Haferflocken und in den Leinsamen. Eine auf Huel basierende Ernährungsweise liefert tatsächlich mehr Ballaststoffe als die meisten anderen auf fester Nahrung basierenden modernen Ernährungsweisen. Somit führt Huel also zu keinerlei Trägheit im Verdauungssystem.

Ballaststoffe wirken wie ein Schwamm, daher ist es wichtig, dass man, wenn man Huel zu sich nimmt, reichlich Wasser trinkt. Die Huel Formel ist darauf ausgelegt, den Verdauungsapparat bei bester Gesundheit zu halten. Im Übrigen hast du möglicherweise schon einmal von den löslichen Ballaststoffen namens Beta-Glucan gehört. Huel enthält massig dieser Ballaststoffe, die zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels beitragen.

Sekundäre Pflanzenstoffe in Huel

Bei sekundären Pflanzenstoffen handelt es sich um Substanzen in pflanzlichen Nahrungsmitteln, die zwar nicht unbedingt notwendig sind, jedoch durchaus gesundheitliche Vorteile, wie die Verringerung von Krankheitsrisiken, bieten können. Junk-Food, ebenso wie viele synthetische Flüssignahrungen, welche nicht auf echten Nahrungsmitteln basieren, enthalten in der Regel geringe Mengen an sekundären Pflanzenstoffen. Somit entgehen dem Konsumenten ihr wertvoller Nutzen für die Gesundheit und ihre antioxidative Wirkung.

Da Huels grundlegende Zutaten pflanzlich sind und somit reichlich sekundäre Pflanzenstoffe enthalten, werden diese folglich auch dem Konsumenten von Huel zur Verfügung gestellt. Huel ist überdies reich an den Antioxidantien Vitamin C, Vitamin E und Selen. Zudem enthält Huel eine Vielzahl an phenolischen Antioxidantien und anderen förderlichen Bestandteilen, wie zum Beispiel:

Zusammenfassung – Huel ist ein Nahrungsmittel

Wie du siehst, ist eine auf Huel basierende Ernährungweise vielen konventionellen Ernährungsweisen weit überlegen. Auch wenn dem Körper bei alleinigem Verzehr von Huel alle essenziellen Nährstoffe in optimalen Mengen zugeführt werden, nehmen die meisten unserer Kunden Huel auch gern als Alternative zu konventionellen Mahlzeiten oder den kleinen Snacks des Tages zu sich. In jedem Fall hilft es dir, deinen Körper mit den Nährstoffen zu versorgen, die er braucht. Am besten kannst du dich natürlich selbst davon überzeugen, wenn du Huel oder Huel Glutenfrei einfach mal selbst eine Weile regelmäßig zu dir nimmst.

Aminosäurenprofil von Huel

Proteine bestehen aus Aminosäuren. In der Natur kommen über 500 Aminosäuren vor, davon sind 20 als Standard-Aminosäuren bekannt, da diese in der Proteinbiosynthese unseres Körpers involviert sind. Von diesen 20 Aminosäuren sind neun essentiell, da sie nicht aus anderen Aminosäuren synthetisiert werden können.

Diese 9 essentiellen Aminosäuren sind:

Die anderen 11 Aminosäuren sind:

Aminosäurenprofil von Huel v2.2

Aminosäure (mg) Pro 100g Huel Pro 2000 kcal Huel RDA* % der RDA
Tryptophan 315 1573 280 562%
Threonin 1108 5537 1050 527%
Isoleucin 1403 7013 1400 501%
Leucin 2574 12867 2730 471%
Lysin 1840 9199 2100 438%
Methionin 498 2491 1050** 237%
Phenylalanin 1634 8168 1750*** 467%
Valin 911 4552 1820 250%
Histidin 667 3335 700 476%
Arginin 2506 12526
Tyrosin 1355 6771
Cystein 505 2526
Alanin 1528 7640
Asparaginsäure**** 3064 15318
Glutaminsäure***** 3931 19654
Glycin 1292 6457
Prolin 1338 6691
Serin 2037 10183

Nicht alle Proteinquellen sind gleich: Einige gelten als “komplette Proteine” und andere nicht. Ein komplettes Protein ist eines, das ausreichende Mengen aller neun essentiellen Aminosäuren enthält.

Generell sind Proteine aus tierischen Produkten (also Fleisch, Fisch, Milch und Eier) komplett. Auch einige Proteine aus pflanzlichen Quellen (also Hülsenfrüchte, Körner, Getreide und Gemüse) sind komplett, bspw. solche aus Kichererbsen, Kürbiskernen, Cashewnüssen, Blumenkohl, Pistazien oder Soja. Viele pflanzliche Nahrungsmittel weisen allerdings eine zu geringe Menge an bestimmten essentiellen Aminosäuren auf. Maisprotein etwa enthält wenig Lysin und Isoleucin.

Das Protein in Huel entstammt fünf der sechs Hauptzutaten: Erbsenprotein, Haferflocken, Reisprotein, Leinsamen und MCT-Pulver. Dies stellt sicher, dass Huel viele verschiedene Aminosäuren enthält und dass alle essentiellen Aminosäuren in ausreichenden Mengen enthalten sind. Reisprotein ist reich an den schwefelhaltigen Aminosäuren Cystein und Methionin und enthält noch viele weitere in hinreichenden Mengen, z.B. Valin – jedoch enthält es wenig Lysin. Erbsenprotein hingegen liefert wenig Valin, Cystein und Methionin, dafür aber viel Lysin. Dies ist der Grund, warum wir diese zwei Hauptproteinquellen gewählt haben. So deckt Huel alle wichtigen Aminosäuren ab, während es gleichzeitig 100% vegan bleibt.

Weitere Anmerkungen zum Nährwert

Mangan in Huel

Mangan ist ein essentielles Spurenelement; es wird für eine gute Gesundheit benötigt, allerdings nur in winzigen Mengen. Die Menge an Mangan in Huel ist deutlich höher als die empfohlene Tageszufuhr und einige Menschen haben nachgefragt, ob diese hohe Menge schädlich sein könnte.

Mangan ist an sich ist zwar ein toxisches Mineral, jedoch beziehen sich alle Berichte über seine Giftigkeit auf die Inhalation von Mangan und daraus entstehende Lungenschäden in Industrie und Bergbau. Als Nährstoff ist Mangan eines der am wenigsten giftigsten Elemente, da, im Fall einer übermäßigen Aufnahme über die Nahrung, die Absorption durch unseren Organismus sehr niedrig ausfällt und das, was absorbiert wird, effizient über Galle und Nieren ausgeschieden wird.(6,7)

Es gibt vereinzelte Berichte, die manganreiches Wasser mit bestimmten neurologischen Symptomen in Verbindung bringen. Diese Berichte beziehen sich jedoch auf Fälle in denen das Trinkwasser einer Region mit Mangan verunreinigt wurde. Außerdem hat in Trinkwasser vorkommendes Mangan eine deutlich höhere Bioverfügbarkeit als solches, das in Nahrungsmitteln vorkommt.

Die Absorptionsrate von Mangan hat viel mit der Menge an Eisen zu tun, die unser Körper gespeichert hat. Männer nehmen generell weniger Mangan auf als Frauen, da erstere über größere Eisenspeicher verfügen. Da Frauen jedoch wahrscheinlich weniger Huel zu sich nehmen als Männer, bedeutet dies umso mehr, dass eine überhöhte Aufnahme von Mangan kein Problem darstellen dürfte.

Noch nie hat es einen gemeldeten Fall von jemandem gegeben, der zu viel Mangan in seinem Essen zu sich genommen hätte, und es gibt keinerlei Belege dafür, dass eine auf pflanzlichen Produkten basierende manganreiche Ernährung (wie etwa mit Huel), zu einer Manganvergiftung führt.(8) Lediglich Menschen mit chronischen Leberkrankheiten sollten in diesem Zusammenhang ihren Arzt konsultieren, bevor sie Huel konsumieren.

Huel und FODMAP

FODMAPs (z.B. Fruktose oder Laktose) sind kurzkettige Kohlenhydrate, die unser Dünndarm nur schlecht resorbiert. Daher gelangen sie rasch in den Dickdarm, wo sie von Bakterien vergärt werden, was wiederum bei manchen Menschen zu Beschwerden führen kann. Huel enthält nur wenige FODMAP-Kohlenhydrate, sodass es für Menschen geeignet ist, die sich an eine FODMAP-arme Ernährung halten wollen.

Warnhinweise und Informationen für Allergiker

Bitte konsultiere deinen Arzt, bevor du Huel konsumierst, falls du unter einer Krankheit leidest, die eine bestimmte Diät oder Ernährungsweise erfordert oder falls du Medikamente nimmst, die Wechselwirkungen mit bestimmten Nährstoffen aufweisen.

Huel ist für die allermeisten Menschen geeignet; allerdings empfehlen wir Vorsicht in den folgenden Fällen:

Wechselwirkungen mit Medikamenten

Huel verträgt sich problemlos mit den meisten Medikamenten. Uns sind zwar keine konkreten Fälle bekannt, aber generell ist es möglich, dass spezifische Nährstoffe eine Wechselwirkung mit bestimmten Medikamenten aufweisen. Daher empfehlen wir dir, vor dem Konsum von Huel bei gleichzeitiger Einnahme eines Medikaments, einmal die Packungsbeilage zu lesen. Falls sich dabei Bedenken ergeben, raten wir dir, deinen Arzt aufzusuchen und ihn diesbezüglich zu befragen.

Informationen für Allergiker

Huel ist 100% vegan und frei von den meisten potentiellen Allergenen. Allerdings können die Haferflocken in Huel Spuren von Weizen, Roggen und Gerste enthalten und sind daher nicht als glutenfrei registriert.

Huel (Glutenfrei) ist 100% vegan und enthält keinerlei Allergene.

Weiterführende Literatur und Links

(1) http://www.eurekalert.org/pub_releases/2013-10/pc-tpi093013.php
(2) Abdelly & Sfar. Antioxidant and Antibacterial Properties of Mesembryanthemum crystallinum and Carpobrotus edulis Extracts. Bouftira Ibtissem. Ad Chem Eng & Sci 2. 2012;(3): pp 359-365.
(3) Richer et al. Double-masked, placebo-controlled, randomized trial of lutein and antioxidant supplementation in the intervention of atrophic age-related macular degeneration: the Veterans LAST study (Lutein Antioxidant Supplementation Trial). Optometry. 2004;75(4): 216–30.
(4) Semba RD, Dagneilie G. Are lutein and zeaxanthin conditionally essential nutrients for eye health? Med Hypotheses. 2003;61(4):465-72.
(5) Linus Pauling Institute. α-Carotene, β-Carotene, β-Cryptoxanthin, Lycopene, Lutein, and Zeaxanthin. http://lpi.oregonstate.edu/mic/dietary-factors/phytochemicals/carotenoids
(6) HMSO 1991. Dietary Reference Values for Food Energy and Nutrients for the United Kingdom.
(7) Underwood 1977 in Trace Elements in Human and Animal Nutrition, 4th ed. 170-195, Academic Press
(8) http://lpi.oregonstate.edu/mic/minerals/manganese

 

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