Huel Guide zu Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit ist seit jeher ein Thema, das uns hier bei Huel sehr am Herzen liegt. Und leider gewinnt es immer mehr an Bedeutung, denn der Klimawandel betrifft uns alle und wir alle müssen etwas dagegen unternehmen.

Die Klimakrise ist eine unbestreitbare Tatsache. Uns bleiben nur noch etwa 10 Jahre, um die globale Erwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, andernfalls drohen uns schwerwiegende und unumkehrbare globale Klimafolgen[1].

So schwierig das auch klingt, es ist noch nicht zu spät. Die Regierungen haben bereits Maßnahmen ergriffen und sich zur Begrenzung der Erderwärmung verpflichtet. Allerdings entsprechen die bisherigen Zusagen lediglich einer Reduzierung auf rund 2,9 Grad. Deshalb müssen auch Einzelpersonen und Unternehmen ihren Beitrag leisten, um den Grenzwert von 1,5 Grad einzuhalten.

Dabei stehen uns viele große und kleine Schritte offen. Vielleicht ist dir das noch gar nicht bewusst, aber eine der wirksamsten Maßnahmen, von der nicht nur die Umwelt profitiert, sondern auch du ganz persönlich, ist eine nachhaltigere Ernährung. Lies weiter, um mehr darüber zu erfahren.

Was kann ich tun?

Zu akzeptieren, dass der Klimawandel ein riesiges Problem darstellt, und etwas dagegen tun zu wollen, ist bereits ein erster wichtiger Schritt. Und einige von uns ergreifen bereits auf die eine oder andere die Initiative.

Leider gibt es jedoch so viele Fehlinformationen und widersprüchliche Ratschläge, dass man schnell die Orientierung verlieren kann.

Im Folgenden findest du eine Zusammenfassung der wirksamsten Maßnahmen, die von führenden Klima- und Umweltforschern empfohlen werden. Am Ende dieses Artikels haben wir außerdem sämtliche Quellen verlinkt, falls du dich eingehender mit dem Thema beschäftigen möchtest.

Maßnahmen mit großer, mittlerer und geringer Wirkung

Machen wir uns zunächst mit dem Konzept der CO₂-Äquivalente vertraut. Es steht im Grunde dafür, wie viele Tonnen Kohlenstoffdioxid eine Aktivität produziert. Dies wird auch als CO₂-Fußabdruck bezeichnet.

Im folgenden Diagramm kannst du sehen, welche Menge an CO₂-Emissionen wir durch bestimmte Maßnahmen einsparen könnten:

So sind etwa der Kauf von Energiesparlampen, Recycling, das Trocknen deiner Kleidung an der Luft statt im Wäschetrockner oder sogar der Kauf eines Hybridfahrzeugs ein toller Beitrag zum Klimaschutz, und natürlich sollten wir alle versuchen, unser Möglichstes zu tun.

Aber um wirklich etwas zu bewegen, müssen wir uns auf den oberen Bereich der Wirksamkeitsskala konzentrieren.

Die folgenden Maßnahmen reduzieren die CO₂-Emissionen am stärksten:

  • ein Kind weniger haben
  • autofrei leben
  • auf einen Langstreckenflug verzichten
  • Ökostrom nutzen
  • autofrei statt Elektrofahrzeug
  • pflanzliche Ernährung

Einige oben aufgeführten Punkte, wie etwa keine Kinder zu haben oder nicht mit dem Auto zu fahren, können drastische Einschnitte darstellen und sind eventuell auch nicht immer umsetzbar.

Schritt für Schritt etwas verändern

Unserer Meinung gilt für eine neue Lebensweise dasselbe wie für viele andere Dinge: Sie lässt sich leichter beibehalten, wenn die Umstellung kontinuierlich und schrittweise erfolgt. Natürlich können manche Leute auch gleich aufs Ganze gehen und sich über Nacht völlig verändern. Und das ist super!

Wir glauben jedoch, dass wir so viele Menschen wie möglich für diesen Wandel gewinnen müssen, um tatsächlich etwas zu bewirken. Und unsere Ernährung ist der perfekte Ausgangspunkt.

So kannst du mit einer Ernährungsumstellung Gutes bewirken

Unsere Ernährung macht fast ein Drittel der weltweiten Treibhausgasemissionen[2] aus. Diese bezeichnen wir als ernährungsbedingte CO₂-Emissionen. Auf Grundlage aktueller Quellen[3] schätzen wir, dass es bereits ausreichen kann, eine Mahlzeit pro Tag auf eine pflanzliche Variante umzustellen, um deinen ernährungsbedingten CO₂-Fußabdruck um mehr als ein Drittel zu reduzieren. Mit zwei pflanzlichen Mahlzeiten am Tag kannst du deinen ernährungsbedingten CO₂-Fußabdruck sogar fast halbieren.

Unsere Lebensmittelproduktion und unsere Ernährungsgewohnheiten bedeuten eine erhebliche Belastung für die Umwelt und müssen in vielen Bereichen verbessert werden. Dabei weist der aktuelle Trend, sich verstärkt pflanzlich zu ernähren und weniger Fleisch zu essen, in die richtige Richtung[4].

In einer idealen Welt würden wir uns alle primär pflanzlich mit einem geringen Anteil tierischer Erzeugnisse ernähren, wobei sowohl die pflanzlichen als auch tierischen Nahrungsmittel nachhaltig und umweltfreundlich produziert werden. Die richtige Umsetzung kann jedoch schwierig sein und erfordert eventuell auch eine erhebliche Umstellung.

So funktioniert eine nachhaltigere Ernährung ohne Kompromisse bei den Nährwerten

Bei Huel sind wir davon überzeugt, dass es zwar keine perfekte Ernährungsweise gibt, aber zumindest eine nachhaltige und effiziente, die auf nährstoffreiche Lebensmittel mit geringen Umweltauswirkungen setzt und von der Menschen wie Umwelt profitieren.

Aber es ist nicht immer einfach, den richtigen Weg zu finden. Sowohl Pflanzen als auch Fleisch können nachhaltig und nicht nachhaltig produziert werden.

Wir sind fest davon überzeugt, dass der Umstieg auf eine nachhaltige Ernährung sich nicht schwierig oder teuer gestalten oder weniger Nährstoffe liefern sollte. Genau aus diesem Grund haben wir Huel entwickelt. Wir tun alles dafür, die gesamte Liefer- und Produktionskette so umweltfreundlich wie möglich zu gestalten. Und wir sind ständig bestrebt, unsere Formel und unseren CO₂-Fußabdruck in allen Bereichen zu verbessern.

Es gibt viele Möglichkeiten, sich gesund, umweltschonend und nachhaltig zu ernähren, und Huel ist nur eine davon. Huel ist einfach zuzubereiten, wird dir direkt an die Haustür geliefert und enthält eine ausgewogene Mischung aus Protein, Kohlenhydraten, essenziellen Fetten und Ballaststoffen sowie alle 26 unverzichtbaren Vitamine und Mineralstoffe. Dabei ist eine Mahlzeit aus Huel Pulver schon ab 1.41 € erhältlich.

Über die Autorin

Jessica Sansom ist bei Huel zuständig für Nachhaltigkeit. Sie sorgt dafür, dass Huel seiner Mission treu bleibt, eine Ernährungslösung mit minimalen Umweltauswirkungen anzubieten.

Jessica besitzt über 20 Jahre Erfahrung im Bereich nachhaltiger Lebensmittelproduktion. Bei Innocent Drinks war sie für einen Großteil der Nachhaltigkeitsstrategien und -projekte verantwortlich, die auch heute noch weiterverfolgt werden und die Marke dauerhaft als besonders nachhaltig etabliert haben.

Bei McDonald’s war sie maßgeblich daran beteiligt, die Arbeit an einer nachhaltigen Lieferkette einzuleiten. Außerdem initiierte sie die Verwendung alten Frittierfetts als Biodiesel in den Lieferfahrzeugen. Jessica beschäftigt sich vor allem mit der Entwicklung und Umsetzung strategischer Pläne, um Nachhaltigkeit in Geschäftsmodelle, alltägliche Geschäftspraktiken und Verbraucherkommunikation zu integrieren. Jessica besitzt einen B.Sc. (Hons.) in Umweltwissenschaften und einen Master in Umweltrecht.

Quellen

  1. IPCC, 2018: Global Warming of 1.5°C.An IPCC Special Report on the impacts of global warming of 1.5°C above pre-industrial levels and related global greenhouse gas emission pathways, in the context of strengthening the global response to the threat of climate change, sustainable development, and efforts to eradicate poverty [Masson-Delmotte, V., P. Zhai, H.-O. Pörtner, D. Roberts, J. Skea, P.R. Shukla, A. Pirani, W. Moufouma-Okia, C. Péan, R. Pidcock, S. Connors, J.B.R. Matthews, Y. Chen, X. Zhou, M.I. Gomis, E. Lonnoy, T. Maycock, M. Tignor, and T. Waterfield (eds.)]. In Press
  2. Vermeulen SJ, Campbell BM, Ingram JSI. Climate change and food systems. Annu Rev Environ Resour 2012; 37: 195-222
  3. Scarborough, P., Appleby, P.N., Mizdrak, A. et al. 2014. Dietary greenhouse gas emissions of meat-eaters, fish-eaters, vegetarians and vegans in the UK. Climatic Change (2014) 125: 179.
  4. Food in the Anthropocene: the EAT-Lancet Commission on healthy diets from sustainable food systems. Lancet 2019; Issue 10170, 393: 447-92

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