Huel's Statement zur modernen Sklaverei 2020

Unsere erklärte Mission bei Huel lautet, die perfekte Mahlzeit anzubieten – nährstoffreich, praktisch, günstig und ohne negative Auswirkungen auf Tiere und Umwelt. Wir sind bestrebt, in allen Geschäftsbereichen ethisch und moralisch verantwortungsvoll zu handeln. Gegenüber moderner Sklaverei verfolgen wir in unserem Unternehmen und in unseren Lieferketten eine Null-Toleranz-Politik. 

Wir verpflichten uns voll und ganz zur Einhaltung des Modern Slavery Act 2015. Dabei erkennen wir an, wie wichtig es ist, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um moderne Sklaverei in all ihren Formen, wie Sklavenarbeit, Leibeigenschaft, Zwangs- und Pflichtarbeit sowie Menschenhandel, zu bekämpfen. 

Organisation und Unternehmensstruktur

Huel produziert und verkauft vollwertige Lebensmittel. Diese sind als Pulver, trinkfertige Mahlzeiten, Riegel und Müsli erhältlich. Wir verkaufen unsere Produkte in erster Linie online direkt an die Verbraucher, mittlerweile werden einige Produkte aber auch über Drittanbieter vertrieben. Unsere Produkte sind weltweit erhältlich, wobei Großbritannien, die USA und Europa die größten Märkte darstellen. Die verwendeten Zutaten stammen aus aller Welt. Hergestellt und verpackt werden unsere Produkte in Großbritannien, den USA, Kanada und der EU. 

Bei der Beschaffung der Zutaten und der Herstellung der fertigen Produkte arbeiten wir mit externen Partnern zusammen. Das bedeutet, wir sind weder Eigentümer der Anbaubetriebe, aus denen die Zutaten stammen, noch der Produktionsstätten, wo diese verarbeitet und verpackt werden. 

Unser weltweiter Hauptsitz befindet sich im britischen Tring. Über weitere Niederlassungen in Großbritannien verfügen wir in Birmingham und London, in den USA sind wir in New York vertreten. Zum Ende unseres Geschäftsjahres am 31. Januar 2019 beschäftigten wir weltweit 77 Mitarbeiter und erzielten einen Umsatz von 40 Mio. Pfund (ca. 44 Mio. Euro).

Unsere Lieferkette

Unsere Produkte bestehen aus pflanzlichen Zutaten, vor allem in Form von Pulvern und Flüssigkeiten, die weltweit entweder direkt von den Lieferanten oder über deren Vertreter und Vertriebspartner bezogen werden. Die wichtigsten Ursprungsländer unserer Zutaten sind Großbritannien, Kanada, China und die USA. Unsere Primär- und Sekundärverpackungen stammen aus Großbritannien, Europa, den USA und Mexiko. Zu den Verpackungsmaterialien gehören Papier, Karton und Kunststoff. Die Produktion erfolgt durch ausgewählte Partner, für die wir uns anhand der räumlichen Nähe zu unseren nachgelagerten Vertriebszentren sowie geeigneter Kompetenzen und Kapazitäten entschieden haben.

Zu unseren direkten und indirekten Lieferketten gehören auch Dienstleistungen, die nicht direkt mit unseren Produkten zusammenhängen, sondern die Tätigkeit unseres Unternehmens unterstützen. Dabei handelt es sich etwa um die Arbeit von Marketingagenturen und Beratern sowie die Bereitstellung unserer Räumlichkeiten und Lager. Die entsprechenden Dienstleister sind vor allem in den Ländern ansässig, in denen sich unsere Niederlassungen befinden, können aber bei speziellen, vor Ort nicht verfügbaren Produkten oder Leistungen aus der ganzen Welt stammen.

Interne Richtlinien

Huel möchte seinen Mitarbeitern (auch Hueligans genannt) ein sicheres und faires Arbeitsumfeld bieten, in dem ihre Rechte gewahrt werden. Dafür setzen wir zurzeit auf die folgenden Maßnahmen:

  • Arbeitsrechtliche Überprüfungen werden bei allen potenziellen Mitarbeiter gemäß den geltenden Vorschriften durchgeführt.
  • Arbeitsverträge gewährleisten den Schutz der Grundrechte am Arbeitsplatz.
  • Im Handbuch „Huel Culture“ wird dargelegt, wie wir arbeiten wollen, auf faire Weise Geschäfte machen und einander sowie unsere externen Partner ehrlich und respektvoll behandeln.
  • Im Handbuch „Working at Huel“ verpflichten wir uns dazu, Chancengleichheit und ein sicheres und diskriminierungsfreies Arbeitsumfeld zu schaffen. Zudem ist darin ein Whistleblowing-Verfahren geschildert, über das Mitarbeiter jegliche unseren Bestrebungen zuwiderlaufenden Vorkommnisse melden können.
  • Alle neuen Mitarbeiter absolvieren eine Einführung ins Team. Dabei werden auch die beiden genannten Handbücher durchgesprochen.

Gelegentlich greift Huel auf intern geprüfte Personalagenturen zurück. In diesem Fall sind die Agenturen verpflichtet, die im Handbuch „Working at Huel“ dargelegten Richtlinien einzuhalten. 

Darüber hinaus bitten wir auch unsere Mitarbeiter, unser Engagement gegen moderne Sklaverei zu unterstützen. Derzeit arbeiten wir an unserem Einführungsprogramm und zusätzlichen Personalschulungen, um auf diesem Weg weitreichende Kenntnisse über die Risiken von moderner Sklaverei und Menschenhandel zu vermitteln.

Angemessene Sorgfalt

Wir bei Huel sind uns bewusst, dass das größte Risiko im Hinblick auf Sklaverei und Menschenhandel in unserer globalen Lieferkette für Zutaten liegt. Daher konzentrieren wir unsere Bemühungen auf diese Bereiche. Im Rahmen unserer Lieferantenprüfung ergreifen wir die folgenden Maßnahmen, um Sklaverei und Menschenhandel in unserer Lieferkette zu verhindern:

  • Huel führt eine jährliche Risikobewertung für alle potenziellen Herkunftsländer von Zutaten durch, um das wahrscheinliche Risiko moderner Sklaverei als auch anderer Menschenrechtsverletzungen zu ermitteln. Nach dieser Risikobewertung richtet sich der erforderliche Umfang von Überprüfung und Zertifizierung, bevor wir mit einem neuen Lieferanten zusammenarbeiten.
  • Alle neuen Lieferanten müssen einen Fragebogen zur Selbsteinschätzung ausfüllen, in dem sie erläutern, wie ihre Organisation vorgeht, um Menschenrechte zu wahren und gegen moderne Sklaverei vorzugehen. Jeglichen Risikoindikatoren wird nachgegangen. Zu diesem Zweck erfolgt gegebenenfalls ein Ersuchen um weitere Informationen, ein Besuch vor Ort, die Verpflichtung zu Korrekturmaßnahmen oder ein unabhängiges Audit.
  • Huel ist Mitglied des Supplier Ethical Data Exchange (Sedex). Wir nutzen die über diese Plattform verfügbaren Informationen, um Risiken bei den Lieferanten unserer Zutaten zu erkennen und zu steuern.
  • Wir überwachen kontinuierlich die Arbeitsweise unserer Lieferanten und führen regelmäßige Besuche durch, um die Einhaltung unserer technischen Anforderungen sowie unserer Qualitäts- und Nachhaltigkeitsstandards sicherzustellen.

Im Laufe des nächsten Jahres werden wir weitere Nachforschungen anstellen und Aktionspläne entwickeln. So wollen wir ein noch besseres Verständnis davon erlangen, wie sich das potenzielle Risiko moderner Sklaverei in unseren Lieferketten für Zutaten aus besonders gefährdeten Ländern gestaltet.

Vielen Dank

Danke für deine Aufmerksamkeit. Wir hoffen, dass diese Ausführungen hilfreich für dich waren. Wir verfolgen eine bedeutende Mission, die wir sehr ernst nehmen. Das zeigen wir unter anderem mit der Einhaltung des Modern Slavery Act.

Diese Erklärung wurde durch unseren Vorstand genehmigt.

James McMaster – CEO Huel

März 2020

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